Den privaten Waffenbesitzern eine Stimme geben

Seit dem Jahre 1970 versucht der Gesetzgeber, den privaten Waffenbesitz soweit wie möglich einzuschränken. In den vergangenen Jahren erst haben wir einige Änderungen am Waffengesetz als Schützen hinnehmen müssen, die uns das Leben schwerer machen. In Bezug auf die kommenden Bundestagswahlen lassen die Wahlprogramme besonders einer Partei nichts gutes Ahnen, was uns an zukünftigen Beschränkungen ins Haus stehen könnte. Die Einwände der Verbände werden in der Regel zur Kenntnis genommen, mehr aber auch nicht.

Die größte Herausforderung der zivilen Waffenbesitzer in Deutschland ist in der Tat die interne Zersplitterung in einzelne Interessen und Befindlichkeiten. Auf den ersten Blick ist das ja auch verständlich, dass Sportschützen sich zuerst um sportliche Belange und Jäger sich zunächst um jagdliche Belange kümmern. Dennoch sind wir alle gemeinsam zivile Waffenbesitzer deren Rechte auf der Grundlage des Waffengesetzes basieren.

Im VDB hat man sich in den zurückliegenden Jahren ausführliche Gedanken darüber gemacht, wie den zivilen Waffenbesitzern eine gemeinsame, starke Stimme gegeben werden kann. Als Schnittstellenverband zwischen Hersteller, Fachhandel und Endkunde sind im VDB alle Aspekte vom erlaubnispflichtigen bis zum frei verkäuflichen Waffenbesitz vertreten. Der Verband ist somit gewissermaßen neutral, was die Verwendungsarten im Sport, bei der Jagd oder zum Selbstschutz angeht.

Ende 2019 hat die Hauptversammlung des VDB deswegen die Einrichtung einer Fördermitgliedschaft beschlossen. Ab sofort können alle interessierten Bürgerinnen und Bürger den VDB bei seiner politischen Arbeit von den Landeshauptstädten über Berlin und bis nach Brüssel unterstützen.

Die Ziele dieser Arbeit sind:

1. Das Waffenrecht in all seinen Facetten im Auge zu behalten und frühzeitig zu erkennen, wenn Initiativen zu dessen Änderung (meist Verschärfung) auftauchen.

2. Durch Lobbyarbeit auf allen relevanten Ebenen gleich mit am Tisch sitzen und versuchen Sachkompetenz in die Beratungen einfließen zu lassen.

3. Kontakte zu allen Verbänden und Aktiven der zivilen Waffenträger pflegen um schnell auf Fachwissen und Feinheiten aus der Praxis zugreifen zu können.

4. Qualifizierter Ansprechpartner für Politik und Gesellschaft sein, wenn es um den zivilen Waffenbesitz in Deutschland geht.

Solidarität ist unsere stärkste Waffe. Ziel ist weniger das Erreichen von Erleichterungen sondern das Erreichen eines stabilen Status Quo.

Wer kann Mitglied werden?

Fördermitglied kann jeder werden, der sich für das Thema „Waffen“ interessiert. Ob Jäger Sportschütze, Waffensammler, Paintballer, Airsoft-Spieler, Reenactor, Bogenschütze, Armbrustschütze, Messersammler/-besitzer, Inhaber eines kleinen Waffenscheins und Besitzer freier Abwehrmittel (z.B. Tierabwehrspray, Schreckschusspistole, Schrillalarm) uvm.

  • man wird Teil einer starken Gemeinschaft – der „VDB-Familie“
  • man  bekommt Informationen aus erster Hand rund um das Thema Waffen
  • man hört Ihre Meinung und zählt bei Umfragen und Abstimmungen
  • Sie sichern die Zukunft Ihrer Waffenleidenschaft

Fördermitglieder erhalten das Insider-Magazin Waffenmarkt-Intern kostenlos für die gesamte Laufzeit ihrer Mitgliedschaft. Wert dieses Abos: 56,65 Euro pro Jahr! Dabei haben Sie die Wahl zwischen Online-, und PrintAusgabe (Versand per Post).

Der Beitrag für die VDB Fördermitgliedschaft beträgt 3,- Euro im Monat, also 36,- Euro pro Jahr. Alle Aktionen, Petitionen oder Umfragen sind für die Mitglieder kostenlos, ebenso wie die VDB APPs und das Abo der Fachzeitschrift WM-Intern (statt 56,65 Euro pro Jahr). Die Mitgliedschaft ist jederzeit kündbar.

Weitere Informationen: https://vdb-member.de/