Corona-Lockdown – Spinnenweben im Schützenhaus?

Wer glaubt, man sperrt das Schützenhaus am Tage des Inkrafttretens des Lockdowns zu, wischt am Ende des Lockdowns ein paar Spinnenweben weg und öffnet es wieder – der Irrt. Wer glaubt, der Vorstand hat jetzt mehr Zeit für andere Interessen, irrt ebenfalls.

Wie jedes andere Gebäude muss man sich in regelmäßigen Abständen darum kümmern. Man stelle sich vor, Undichtigkeiten im Dach würden über Monate nicht entdeckt, oder ein Einbruch würde über lange Zeit nicht entdeckt. Nahezu jeden Tag während des Lockdowns ist jemand im oder am Gebäude, um nach dem Rechten zu sehen. Oft verbunden mit Tätigkeiten, die der Erhaltung des Gebäudes dienen. Die Zeit wird auch genutzt, um die Schießstände auf Vordermann zu bringen, die Technik zu warten und zu erhalten; fast die ganze Zeit sind fleißige Hände im Schützenhaus unterwegs.

Der Vorstand ist, auch wenn man sich nicht persönlich im großen Kreis treffen kann, trotzdem handlungsfähig. Die Möglichkeit der Kommunikation über Mail oder Videokonferenzen sichert die produktive Arbeit des Vorstandes. Des Weiteren erleichtert das Covid-19-G Gesetz zur Abmilderung der Corona Auswirkungen, dem Vorstand das Funktionieren während des Lockdowns.

Natürlich vermissen wir alle unseren regelmäßigen Schieß- und Trainingsbetrieb und die Gemeinsamkeit, unsere Vereinsabende und unsere Veranstaltungen. Wir hoffen, dass durch die jetzt anlaufenden Impfungen der Lockdown bis zur Mitte des Jahres aufgehoben wird. Dann werden wir alle wieder die Möglichkeit haben, zusammen im Schützenhaus „nach dem Rechten zu sehen“.

Bis dahin, bleibt gesund und dem Verein wohlgesonnen.